Studentische Initiativen und Projektbereiche

Ob Campusradio, Unizeitung oder Debatierclub, das Herz des studentischen Lebens bilden und fördern die studentischen Initiativen und Projektbereiche. Sie erfüllen Aufgaben der Studierendenschaft (§ 2 Absatz 1 der Satzung) und tragen zur politischen Willensbildung (§ 2 Absatz 2 der Satzung) bei.

Abseits der von der Studierendenschaft geförderten studentischen Gruppen, fördert auch die Universität Paderborn selbst studentische Gruppen über den Status der Hochschulgruppen.

Studentische Initiativen

Studentische Initiativen bilden die grundlegende Form einer von der Studierendenschaft anerkannten Gruppierung. Sie haben gemäß § 33 der Finanz- und Haushaltsordnung Anspruch auf Erstattung von bis 250€ an Auslagen. Sie müssen einen jährlichen Bericht über ihre Aktivitäten und über die Verwendung der Mittel beim AStA einreichen.

Auf der Unterseite Studentische Initiativen findet sich eine Übersicht der Studentischen Initativen der Studierendenschaft der Universität Paderborn.

Projektbereiche

In Erweiterung der Tätigkeiten einer studentischen Initiative, welche an der Erfüllung einer Aufgabe der Studierendenschaft mitwirken, werden Projektbereichen einzelne Aufgaben zeitlich befristet oder auf Dauer übertragen.

Konkrete Beispiele hierfür sind die Vertretung der Interessen der Ausländischen Studierenden durch den Projektbereich Ausländische Studierenden-Vertretung (ASV) und die Vertretung der Interessen aller Studentinnen durch den Autonomen Frauenprojektbereich MIA Miteinander!.

Projektbereichen werden im Gegensatz zu studentischen Initiativen im Haushalt eigene Mittel zugewiesen. So reichen Projektbereiche für den Haushaltsplan einen entsprechenden Bedarf ein, der weitaus höher seien kann, als die einfachen studentischen Initiativen zur Verfügung stehenden Gelder.

Auf der Unterseite Projektbereiche findet sich eine Übersicht der Projektbereiche der Studierendenschaft der Universität Paderborn.

Satzungsprüfung

Studentische Gruppen, die den Status als Studentische Initiativen oder Projektbereich zugesprochen bekommen wollen, müssen als Teil des Anerkennungsprozesses ihre Satzung dem Studierendenparlament vorlegen. Bei der Satzung handelt es sich um ein Dokument, welches die Ziele, den Aufbau und die Abläufe der studentischen Gruppe verbindlich festlegt.

Es empfiehlt sich vor dem Termin im Studierendenparlament die Satzung bereits einmal von einer fachkundigen Person, etwa einem evtl. existierenden Referenten für Initiativen des AStA oder einem erfahrenen Parlamentarier seines Vertrauens, durchsehen zu lassen, um offensichtliche Mängel auszuräumen. Hilfreich kann es hierbei sein, wenn man sich beim Entwurf der Satzung an der Satzungsvorlage für Hochschulgruppen der Universität Paderborn orientiert.

Wichtige Rechtsvorschriften

Relevante Rechtsvorschriften für studentische Initiativen:

Relevante Rechtsvorschriften für Projektbereiche: