Insbesondere für Studierende in Zwei-Fach-Studiengängen ist die aktuelle Praxis belastend: Da die Fakultäten ihre Prüfungstermine zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Prüfungsphasen veröffentlichen, ist eine verlässliche Gesamtübersicht über die Prüfungsbelastung beider Fächer oft erst spät im Semester möglich – Terminüberschneidungen werden so häufig zu spät erkannt.
Verschärft wird dies durch die Prüfungsanmeldefristen in PAUL, die bereits ab der dritten Vorlesungswoche laufen: Studierende müssen sich vielfach anmelden, ohne die tatsächlichen Termine zu kennen. Eine hochschulweit einheitliche Veröffentlichungsfrist würde sicherstellen, dass beide Fächer gleichermaßen planbar sind.
Die Frist bis zum Ende der fünften Vorlesungswoche liegt noch innerhalb der laufenden Anmeldephase, sodass Studierende informiert entscheiden können, lässt den Fakultäten aber ausreichend organisatorischen Vorlauf. Andere Hochschulen zeigen zudem, dass eine frühzeitige Veröffentlichung machbar ist.

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Jacob Bergelt: